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ration durch uns das Mastoid mit z.B. Glasgranulat aufgefüllt wurde,
kann dies jetzt unter reizloseren Verhältnissen erfolgen.
Prognose des Ergebnisses
Die folgende Aufteilung gibt einen Anhaltspunkt für die Erfolgs-
chancen, die aufgrund der Untersuchung und des zu erwartenden
Operationsbefundes bestehen.
Die Operation erfolgt ausschließlich zur Hörverbesserung, wobei
die graduellen Möglichkeiten vorher nicht sicher angegeben wer-
den können.
Die Operation erfolgt mit dem Ziel, ein abgeschlossenes, evtl.
auch trockenes Mittelohr zu erreichen, wobei gleichzeitig gute
Chancen zur Hörverbesserung bestehen.
Die Operation erfolgt in erster Linie, ein trockenes, abgeschlos-
senes und / oder gefahrloses Mittelohr zu erreichen. Gleichzeitig
besteht eine begrenzte Möglichkeit, dass sich das Gehör bessert.
Die Operation hat nur das Ziel, ein abgeschlossenes, evtl. auch
trockenes und gefahrloses Mittelohr zu erreichen.
Es ist nur ein Ohr erkrankt, das andere ist normal. Hierbei liegt
das Hauptziel der Operation darin, ein abgeschlossenes, trockenes
(evtl. auch gefahrloses) Mittelohr zu erreichen. Die mögliche Hör-
verbesserung wird hier nicht so entscheidend empfunden, da das
andere Ohr deutlich besser hört.
Die Operation ist aus vitaler Indikation notwendig, das heißt: Es
besteht akute Komplikationsgefahr durch den Entzündungspro-
zess. Das alleinige Ziel kann nur die möglichst rasche Ausschal-
tung des Gefahrenherdes sein.
Eventuell ist eine weitere Operation („Second Look“) notwendig.
Es wurde zur Vermeidung einer Radikalhöhle die hintere Gehör-
gangswand erhalten bzw. rekonstruiert. Aus Sicherheitsgründen
ist hierbei nach einem Jahr eine nochmalige Operation notwen-
dig („Second Look“). Dabei kann evtl. auch eine Hörverbesserung
versucht werden.
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