Sprechstundenzeiten

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Mittwoch: 9-12h
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Im April 1983 wurde die HNO-Praxis von Dr. med. Goesta Schimanski in Lünen-Brambauer, Königsheide 9 gegründet. Im ortsansässigen Krankenhaus Lünen-Brambauer GmbH wurden zunächst 15 HNO-Betten im Rahmen eines Belegarztvertrages vereinbart. Durch den gesundheitspolitischen Wandel reduzierte sich die Zahl später auf 10 Belegbetten.
Auf Grund seiner 5-jährigen Spezial-Ausbildung in der Mittelohrchirurgie im Jung-Stilling-Krankenhaus Siegen unter der Leitung von Dr. med. Heinrich Gerlach baute Dr. G. Schimanski im Laufe der Jahre die HNO-Praxis und die Belegabteilung zu einem Zentrum für Mittelohrchirurgie (ZFM) auf. Das Einzugsgebiet der überwiegend von HNO-Ärzten zugewiesenen Patienten erweiterte sich kontinuierlich, nicht zuletzt auch durch die Ausbreitung des Internets.
Ab Anfang der 1990-er Jahre gab Dr. G. Schimanski zunehmend seine Erfahrungen in der Mittelohrchirurgie weiter. Dazu gehörten zahlreiche Vorträge im In- und Ausland auf Fortbildungsveranstaltungen, bei nationalen und internationalen HNO-Kongressen und HNO-Workshops mit Operationskursen, u.a. in den USA, Saudi-Arabien, Russland und Weißrussland.

Schwerpunkte der zahlreichen Vortragsthemen und Publikationen waren besonders die Möglichkeiten und Grenzen, sowie die Entwicklung von Mittelohrprothesen (insbesondere Titan) für die Hörverbesserung in der Otosklerosechirurgie und der Tympanoplastik. Bis 2005 wurde der Soft-CliP-Piston in enger Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart (Dr. Ing. Albrecht Eiber) und der Fa. Kurz Medizintechnik (Dusslingen) entwickelt. Er wird weltweit von vielen Operateuren als Steigbügelersatz eingesetzt.

2005 wurde Dr. G. Schimanski der Hofmann- und Heermann-Preis in „Anerkennung seiner praxisbezogenen Publikationen auf dem Gebiet der Mittelohrchirurgie“ von der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie auf dem Deutschen HNO-Kongress in Erfurt verliehen.

Ab 2006 wurden zusammen mit seiner Tochter Dr. Esther Schimanski mehr als 20 internationale, überwiegend mehrtätige Workshops im Klinikum Westfalen (früher: Krankenhaus Lünen-Brambauer) organisiert. Die Teilnehmer, die im Operationssaal die Ohroperationen direkt verfolgen konnten, kamen aus den benachbarten Ländern, aber auch aus Großbritannien, Portugal, Russland, Kasachstan, Usbekistan, Türkei, Indien und USA.

2010 erfolgte der Umzug der HNO-Praxis (ZFM) in das neu erbaute Medizinische Zentrum des Klinikums Westfalen (Standort Lünen-Brambauer) in direkter Nachbarschaft der Klinik. Die Versorgung der ambulanten und belegärztlichen Patienten konnte damit unter einem Dach erfolgen.
Durch den Eintritt von Dr. med. Thorsten Ockermann als Partner in die Gemeinschaftspraxis wurde die Leistungsfähigkeit erweitert: das Operationsspektrum der funktionellen und ästhetischen Nasenchirurgie, der Nebenhöhlenchirurgie (FESS), sowie der Tubendilatation kam als wichtige Ergänzung hinzu.
Die HNO-Praxis wurde von ZFM (Zentrum für Mittelohrchirurgie) in ZFMN (Zentrum für Mittelohr- und Nasenchirurgie) umbenannt.

Ab 2011 präsentierten Dr. G. und E. Schimanski ihre umfangreichen Erfahrungen mit bioaktivem Glasgranulat in zahlreichen Vorträgen und Publikationen mit praktischen Hinweisen zur Anwendung von BonAlive® beim Wiederaufbau (Rekonstruktion) bzw. Obliteration des Warzenfortsatzes (Mastoidhöhle / „Ohrradikalhöhle“).

2014 schied Dr. med. Goesta Schimanski als Seniorpartner aus der Gemeinschaftspraxis aus und beendete seine ärztliche Tätigkeit.

2015 wurde Frau Barbara Schreder als angestellte HNO-Ärztin in die Gemeinschaftspraxis aufgenommen. Durch ihre große Erfahrung in der ambulanten Praxistätigkeit entlastet sie die belegärztliche operative Tätigkeit.