Sprechstundenzeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag: 9 - 12h und 14-17h
Mittwoch: 9-12h
Freitag: 9-14h

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Conchotomie

Ursachen

Die Ursachen für die Vergrößerung der Nasenmuscheln sind sehr vielfältig und können nicht immer eindeutig festgestellt werden. Nicht selten findet sich eine Ursache in einer zu häufigen und zu langen Anwendung von abschwellenden Nasensprays. Aber auch chronische Reizungen durch Gase, bestimmte Stäube (allgemein als Schadstoffe bezeichnet), bestimmte Hormone oder Allergien können dafür verantwortlich sein. In manchen Fällen führt auch eine Scheidewandverkrümmung mit gestörter Luftströmung zu einer chronischen Schwellung der Nasenmuscheln.

Folgen

Eine häufige Behinderung der Nasenatmung durch krankhaft vergrößerte Nasenmuscheln  wird eine Mundatmung nach sich ziehen. Dadurch kann eine chronische Rachen- und Kehlkopfentzündung mit Trockenheitsgefühl, Räusperzwang, Heiserkeit und vor allem Schnarchen entstehen. Auch chronische Nasen-Nebenhöhlenentzündungen können die Folge sein.

Behandlungsziel

Eine Verkleinerung der vergrößerten Nasenmuscheln führt nach abgeschlossener Heilung zu einer deutlichen Verbesserung der Nasenatmung. Leider führt sie nicht immer zu einem dauerhaften Erfolg, wenn die eigentliche Ursache weiter bestehen bleibt.

Operationsablauf

Vergrößerte Nasenmuscheln können durch verschiedene Operationsarten verkleinert werden: 

  • Laserbehandlung
    Sie kann recht einfach mit einer lokalen Betäubung in der Praxis durchgeführt werden. Es ist keine Narkose oder ein stationärer Aufenthalt erforderlich.

  • Conchotomie
    Im Gegensatz zur Laserbehandlung wird bei der klassischen sogen. Conchotomie überschüssiges Muschelgewebe mit einer Schere abgetragen. Diese Methode ist zwar sehr effektiv, erfordert technisch aber eine Vollnarkose. Um einer Blutung vorzubeugen wird die entstehende Wunde elektrisch verödet.

  • Radiofrequenz
    Als sehr effektives und besonders schonendes Verfahren hat sich die Muschelverkleinerung mit einer Radiofrequenz bewährt. Eine nadelartige Sonde wird dabei lediglich in den Muschelkörper eingestochen. An der Spitze der Sonde führt dann ein Hochfrequenzstrom zu einer kontrollierten, elektronisch geregelten Verödung im Muschelinneren, was dann ein Schrumpfen der Muschel  herbeiführt. Im Gegensatz zur Conchotomie und zur Laserbehandlung gibt es bei der Radiofrequenzmethode nur eine minimale Verletzung auf der Muscheloberfläche im Bereich der Einstichstellen. Sie ist damit das schonendste Verfahren. 

Risiken

Trotz der schonenden Techniken sind Komplikationen nicht ausgeschlossen, auch wenn sie extrem selten sind:

  • Blutungen (Hämatome) der Haut und/oder Schleimhaut
  • Schwellungen (Ödeme)
  • Nachblutungen
  • Wundheilungstörungen mit Wundinfektionen
  • Erneutes Auftreten der Erkrankung (Rezidiv)
  • Narbenbildung,-wucherung (Keloid)