Sprechstundenzeiten

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Samstag, 25. September 2004 (WAZ)

Brambauer. Ein neues Mikroskop für die HNO-Belegabteilung von Dr. Goesta Schimanski im Krankenhaus Brambauer setzt der Mediziner nicht nur für Operationen am Mittelohr ein, sondern nutzt das Gerät für die Fortbildung von Kollegen. Denn die Videoaufnahmen nimmt der HNO-Arzt zu Kongressen mit.

Auch wird er damit den Mediziner Dr. Matthias Ohlrogge einarbeiten, mit dem er künftig eine HNO-Gemeinschaftspraxis führen wird. Ohlrogge kommt von der Universität Göttingen und will sich in der Mikrochirurgie des Mittelohres fortbilden. Bei dem neuen Operationsmikroskop, das das Krankenhaus für 38 000 Euro gekauft hat, kann die Operation über einen „Spion“ (Mitbeobachtertubus am Mikroskop) von einem weiteren Arzt mit verfolgt werden. Auf besonderen Wunsch können auch Patienten ein Video bekommen, um sich die Operation anzusehen. Das bisherige OP-Mikroskop ist 15 Jahre alt und wird jetzt im HNO-Verbandszimmer eingesetzt. Dort stand bisher ein 45 Jahre altes Gerät, das reif für den Schrott ist.

Spezialisierung auf Mittelohr

Dr. Goesta Schimanski hat sich bekanntlich seit 21 Jahren auf Mittelohroperationen spezialisiert, erweitert verengte Gehörgänge, schließt Löcher im Trommelfell. Das neue Mikroskop habe für solche Eingriffe eine wesentlich bessere Optik und eine höhere Bildqualität. Es kann in vier Stufen auf sechs- bis 20-fache Vergrößerung eingestellt werden. Dr. Goesta Schimanski hat im Krankenhaus Brambauer 13 Belegbetten und operiert 500 bis 600 Mal im Jahr. Die Eingriffe dauern oft nur 20 bis 40 Minuten.