Sprechstundenzeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag: 9 - 12h und 14-17h
Mittwoch: 9-12h
Freitag: 9-14h

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Dienstag, 7. Dezember 1999 (Rundschau)

Natallia (8) aus Weißrussland kann schon heute operiert werden. Das machten Rundschau-Leser durch große Spendenbereitschaft möglich.

Gestern Morgen packte die Familie Sponholz Natalias Köfferchen, um sie ins Krankenhaus zu bringen. Die russische Dolmetscherin Elena, die die 44-köpfige Gruppe aus Weißrussland betreut, erklärte gestern tiatallia ihren Krankenhausaufenthalt. NIit dabei: Erika Ströver, Organisatorin von „Hilfe für die Erben von Tschernobyl". Sie bekam von Natallias Eltern aus Russland die Vollmacht für alle notwendigen Hilfsmaßnahmen.
Heute wird die etwa dreistündige Operation, die von Dr. Heinrich Dick geleitet wird, Natallias Leben entscheidend verändern: Sie wird wieder eine Zukunft haben.

Der behandelnde Arzt aus der Praxis Dr. Schimanski in Lünen erklärte, dass die chronische Mittelohrentzündung mit Knochenfraß die Gehörknöchelchen der Achtjährigen schon stark geschädigt hat. Deshalb wird Natallia wohl auch eine Hörhilfe (oder Innenohrprothese) brauchen. Die erste Maßnahme ist jedoch, den Krankheitsherd zu stoppen, weil sonst Klein- wie
Großhirn befallen würden.

Die Ärzte verzichten auf ihr Honorar, dennoch entstehen wenigstens 3500 DM Krankenhauskosten. Die sind nun gesichert - dank großer Spendenbereitschaft. Doch auch jede weitere Mark wird gebraucht, um Natallia Nachsorgeuntersuchungen und einen Heilaufenthalt zu ermöglichen. Spendenkonto „Natallia", Nr. 001 078 151, Stadtsparkasse (BLZ 440 50199).