Sprechstundenzeiten

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Mittwoch: 9-12h
Freitag: 9-14h

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Mittwoch, 8. Dezember 1999 (Dortmunder Rundschau)

(eile) Die weißrussische Gruppe - mit der auch die gestern operierte Natallia nach Dortmund kam - feierte Abschied: Sie fährt Donnerstag zurück.

Sie kamen am 13. November aus Weißrussland: 44 Kinder und zwölf Mütter. Am 9. Dezember fährt die Gruppe morgens im Bus wieder heim - mit einem Kind weniger, denn die achtjährige Natallia muss noch einige Zeit in Dortmund bleiben. Sie wurde gestern - dank Spenden von WR-Lesern - operiert.

„Es geht ihr gut", sagte gestern Erika Ströver, Dortmunder Organisatorin der Reise.
Doch gestern standen einmal die weiteren Gäste aus Weißrussland im Mittelpunkt: Bei reichlich Kuchen, Kakao und Gesang im evangelischen Gemeindehaus war auch Zeit, sich bei den Gastfamilien zu bedanken.

Die Organisation „Hilfe für die Erben von Tschernobyl" holt seit 1991 immer wieder Menschen aus Weißrussland zu Aufenthalten nach Deutschland. „Weil erwiesen ist, dass gerade Kranke nach dem vierwöchigen Hiersein besser durch den Winter kommen", sagt Erika Ströver. Und meistens seien es eben Erkrankte, die kommen. Natallia, so Ströver, sei als eines, von insgesamt vier Geschwisterkindern erkrankter Kinder hierher gekommen.