Sprechstundenzeiten

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Sonntag, 15. Februar 2009 (WR)

Brambauer. (IK/PiLi) Es ist sein Engagement, ,,dass wir in der Mittelohrchirurgie in der Champions League spielen", lobte der Geschäftsführer der „Klinik am Park“ Andreas Schlüter den Fachchirurgen Dr. Goesta Schimanski. Grund für das Lob: das wissenschaftliche Symposium zum 25-jährigen Bestehen der Hals-Nasen-Ohren-Belegabteilung.

Eine Abteilung, an deren Gründung der Facharzt 1983 mitwirkte, nachdem er zuvor fünf Jahre in Siegen als Oberarzt im Jung-Stilling-Krankenhaus tätig war. ,,Für und mit Goesta Schimanski begann dann bei uns eine Erfolgsgeschichte, die auch ein großes Glück war für unser Haus", so Schlüter. Das zeigen auch die Operationszahlen, die kontinuierlich, 1993 sogar sprunghaft anstiegen und seitdem jährlich um die 600 betragen. Dadurch könne man sehen, wie sehr die Methoden und das Fachwissen des Chirurgen, sowie des Teams gefragt sind. ,,Sie strahlen weit über Lünen hinaus", fuhr er fort. Für seine Verdienste erhielt Schimanski 2005 den ,,Hofmann- und Heermann-Preis" von der Deutschen HNO-Gesellschaft. Für Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick war die Veranstaltung eine Feier, ,,hinter der eine hohe Arbeitsleistung steht", sagte er, und bedankte sich bei dem Chirurgen. Als anerkannter HNO-Spezialist habe er das Angebot der Klinik deutlich bereichert. Die Stadt Lünen, als Träger des Hauses, habe das mehr als erfreut. Der Erfolg habe viele Vater, das treffe auch auf das Team der Mittelohrchirurgie zu. Die Arbeit des Spezialisten habe viel kollegiale, aber auch familiäre Unterstützung gefunden - so trat beispielsweise seine Tochter Dr. Esther Schimanski in die Fußstapfen ihres Vaters und ist seit 2007 ebenfalls im Haus als Fachärztin für Hals-, Nasen-, Ohren-Heilkunde tätig. ,,Und wir hoffen, dass die Erfolgsgeschichte weiter geht", so Stodollick.

Fachvorträge und Präsentationen kennzeichneten das Symposium im Lüntec. Professor Jan Helms aus Würzburg hielt beispielsweise den Hauptvortrag, der den Titel ,,Tympanoplastik - gestern und heute" trug. Als Tympanoplastik wird eine Operation am Ohr bezeichnet, bei der nach einer Perforation (Verletzung) des Trommelfells oder die Gehörknöchelchenkette wieder hergestellt werden kann. Goesta Schimanski selbst referierte einleitend über die ,,Mittelohrchirurgie im Wandel der Zeit" und leitete die Diskussionen zwischen den einzelnen Vorträgen.