Sprechstundenzeiten

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Donnerstag, 19. April 2007 (WAZ)

Brambaue (tos) Wer irgendwo in NRW ernsthafte Probleme mit dem Mittelohr hat, die nur durch eine Operation zu beheben sind, der hat gute Chancen, unter dem Messer von Dr. Esther Schimanski oder Dr. Jochen Karcher zu landen - und dort ist er dann in guten Händen. Seit dem 1. April gehören sie zum Team der Belegärzte in der „Klinik am Park“, Brambauer und verstärken dort Dr. Goesta Schimanski, der bereits dort seit 1983 komplizierte Operationen an beschädigten Trommelfellen oder auch den empfindlichen Gehörknöchelchen im Mittelohr durchführt - als Spezialabteilung ist der Hals-Nasen-Ohren-Bereich eine lukrative Einnahmequelle für die Klinik.

Dr. Schimanskis Tochter Esther ist seit einigen Monaten Fachärztin. Zusammen mit Jochen Karcher, der schon einiges an Erfahrung im HNO-Bereich gesammelt hat, führen sie nicht mehr nur ihre HNO-Gemeinschaftspraxis, sondern stellen auch das Team für die kleine, aber überregional geschätzte HNO-Belegabteilung. Um die 750 Eingriffe dieser Art hat es zuletzt pro Jahr in der „Klinik am Park“ gegeben - es dürften bald mehr werden, so Geschäftsführer Andreas Schlüter. Auch wird die Bandbreite der Operationen mittelfristig wohl ausgedehnt - Jochen Karcher bringt aus seiner beruflichen Vergangenheit Erfahrungen mit Eingriffen zum Beispiel an der Nasenscheidewand oder den Nebenhöhlen mit.

So viele Ohroperationen wie in Brambauer schafft selbst die HNO-Abteilung der Städtischen Kliniken in Dortmund nicht einmal annähernd. Dabei ist sie um ein Vielfaches größer. „Es handelt sich um sehr aufwändige Operationen", versucht Goesta Schimanski eine Erklärung. Im Rahmen der medizinischen Ausbildung könnten praktische Fähigkeiten in diesem Bereich darüber hinaus kaum geprüft werden. „Selbst erfahrene Ärzte können das oft nicht. Da haben wir hier natürlich Vorteile." In der Tat ist das Ansehen dieser Abteilung der Klinik so groß, dass es regelmäßig Mittelohr-Workshops sogar mit internationalen Gästen gibt. „Bald kommen einige Engländer und Schotten zu uns", so Schimanski. Die Verstärkung für die Klinik ist übrigens auch in gewissem Sinne eine Zukunftsvorsorge. „Ich bin jetzt 60 Jahre alt", so Goesta Schimanski. „Da macht es Sinn, langsam eine kompetente Nachfolge vorzubereiten."