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Donnerstag, 6. Januar 2005 (WAZ)

Brambauer. Die Belegabteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen im Krankenhaus Brambauer wird seit Jahresbeginn neben Dr. Goesta Schimanski durch einen zweiten Mediziner verstärkt. Andreas Schlüter, Geschäftsführer des Krankenhaus Lünen-Brambauer GmBH, stellte gestern Dr. Matthias Ohlrogge vor.

Schlüter unterstrich die Bedeutung der Abteilung für das Krankenhaus Brambauer. „Wenn wir über Hochleistungschirurgie sprechen, gehört die HNO dazu." Selbst Krankenkassen hätten signalisiert, dass die HNO unterstützenswert sei. Dr. Ohlrogge hat seine HNO-Fachausbildung an den Universitätskliniken in Münster und Göttingen absolviert. Außerdem war er darüber hinaus zwei Jahre in den USA tätig und hat im Bereich der Hörforschung am John- Hopkins-Hospital in Baltimore gearbeitet. Ende 2003 hat der 35 Jährige seine Ausbildung mit der Facharztprüfung in Göttingen abgeschlossen. Seit 1983 bereits ist die HNO-Abteilung von Dr. Schimanski zu einem „Zentrum für Mittelohr-Chirurgie" mit heute überregionaler Bedeutung entwickelt worden. Seine Arbeit hat sich ein Renommee erworben, das weit über die Grenzen Lünens hinausreicht.

Patienten kommen zu mikrochirurgischen Ohroperationen aus allen Teilen Deutschlands nach Brambauer, zum Teil sogar aus dem Ausland. „In diesem Jahr wird die zehntausendste Ohroperation im Brambauer Krankenhaus zu erwarten sein", sagte Andreas Schlüter. Bereits im vergangenen Jahr habe das Krankenhaus die HNO-Abteilung auch technisch aufgerüstet und einen neuen Laser angeschafft. Der neue Arzt, Dr. Ohlrogge, bringt auch eine Spezialausbildung für Laserchirurgie mit und erweitert somit das Spektrum der HNO um Eingriffe an Nase, Kehlkopf und Haut. Auch Krampfaderverödungen sind durch die neue Lasertechnik auf schonendem Wege möglich.

Die beiden Ärzte haben sich in der neu gegründeten HNO-Gemeinschaftspraxis an der Königsheide 9 zusammengefunden und untersuchen und beraten hier ihre Patienten vor allem Weiteren. „Durch die Änderungen im Gesundheitswesen sei heute eine Gemeinschaftspraxis von Vorteil", sagte Dr. Goesta Schimanski. Der mittlerweile 58-jährige Arzt sieht in seinem neuen Partner auch einen adäquaten Nachfolger, um die Existenz der HNO-Belegabteilung in Brambauer langfristig zu sichern. Daher wird er seine besonderen Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Mittelohrchirugie in den kommenden Jahren an Dr. Ohlrogge weiterreichen.